EKZ Cochem

Einkaufszentrum Cochem

Auf einem Grundstück oberhalb der Kreisstadt Cochem sieht das Entwurfskonzept eine Bebauung mit einem Einkaufszentrum in gestalterisch zusammenhängenden Baugruppen vor. Geprägt wird die Anlage durch einen großzügigen Grundriss-Bogen, gebildet aus der Fassade der einzelnen Ladengeschäfte. Der Haupteingang in der Mitte prägt das Ensemble durch seine markante Gestaltung. Hier werden die Geschäfte auch in der unteren Ebene erschlossen. Das Foyer und die Mall, die eine Zahl von ca. 20 Einzelhandelsgeschäften und zwei an den beiden Endpunkten vorgesehene „Magneten“ erschließt, sind freundlich und hell gestaltet. Große Glasflächen und moderate Werbeanlagen ergeben eine ansprechende Optik.

Die  Fassaden der beiden großen Einheiten (Magneten) werden geschlossener, mit großflächigen Platten verkleidet und mit großen Einzelfenstern gestaltet.
Entsprechende Materialien werden einheitlich auch für die drei jenseits der Weingartenstrasse gelegenen Gebäude eingesetzt. Dies gilt auch für die Dachformen, auch hier wird eine belebte Dachlandschaft mit Bezug zu den gegliederten Fassaden vorgesehen. Sie sind im Wesentlichen geneigt, teils als Pultdächer vorgesehen.

Die Abwicklung der den Besuchern zugewandten Fassade ist belebt durch eine Höhenstaffelung sowie regelmäßig vorspringende runde Bauteile und gebogene Dachkanten an den seitlichen Mallzugängen. Parkplatzseitig ist eine (Stahl-) Aluminium Fassade, zum Teil in Pfosten-Riegel-Konstruktion ausgeführt. Für die geschlossenen Fassadenanteile ist eine Verkleidung mit Werkstoffplatten und Putzflächen vorgesehen. Durch markante bauliche Gliederung mit Vor- und Rücksprüngen und Höhenstaffelung wird sowohl die Fassade rhythmisiert, als auch den unterschiedlichen Anforderungen an lichte Höhe, Tragwerk und Gebäudetechnik entsprochen. Dort, wo Fassadenlängen das Maß von 30 m Länge überschreiten, wird durch Gliederung der Dachkanten und durch Materialwechsel eine entsprechende Aufteilung erreicht.